Was ist MS?

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Die Krankheit mit den 1000 Gesichtern

Die Anzahl MS-Erkrankter in Deutschland wurde bislang auf rund 130.000 geschätzt. Eine Untersuchung des Bundesversicherungsamts ergab jedoch, dass im Jahr 2010 mehr als 200.000 gesetzlich Krankenversicherte die Diagnose MS hatten.

Was bedeutet die Diagnose MS für diese Menschen und ihre Angehörigen? Sie müssen ihr Leben mit einer immer noch unheilbaren Erkrankung teilen. Sie müssen sich mit nicht vorhersehbaren Schüben und Krankheitsverläufen auseinandersetzen und arrangieren. Sie müssen mit finanziellen Einbußen rechnen, weil sie ihrer beruflichen Tätigkeit irgendwann vielleicht nicht mehr nachgehen können.

Es gehört viel Mut dazu, diese Krankheit anzunehmen

MS verändert den Alltag: Das familiäre, berufliche und gesellschaftliche Leben gerät meist aus den Fugen. Wie aber gelingt es, sich nicht unterkriegen zu lassen? Wie lassen sich trotz und mit der Erkrankung Lebensträume erfüllen?


Starker Zusammenhalt und individuelle Unterstützung

Nach der Diagnose gibt es viel zu beachten und zu organisieren: Kompetente Ärzte, MS-Schwestern und gute Kliniken müssen gefunden werden. Finanzielle Leistungen müssen beantragt werden. Persönliche Ansprüche gegenüber Krankenkassen und anderen Kostenträgern müssen oft erst erkämpt werden.